Belize ist seit 1981 ein unabhaengiger Staat, dessen formelles
Staatsoberhaupt - aufgrund der Zugehoerigkeit zum Commonwealth - nach der Verfassung immer noch die britische Koenigin ist. Sie wird in Belize durch einen Generalgouverneur vertreten, der Belizer sein muss. Belize ist eine parlamentarische Demokratie nach britischem Vorbild. Die Exekutive bilden der Premierminister (derzeit P.M. Said Mousa) und sein Kabinett, die Legislative basiert auf einem Zweikammersystem aus Abgeordnetenhaus (28 Sitze) und Senat (8 Sitze). Der Generalgouverneur ernennt nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus den Fuehrer der staerksten Fraktion zum Premierminister und auf dessen Vorschlag die Minister.
Von den Senatoren, die ebenfalls vom Generalgouverneur nominiert werden, schlaegt der Premierminister fuenf, der Oppositionsfuehrer zwei und das Belize Advisory Council einen Senator vor.Gewaehlt wird turnusgemaess alle fuenf Jahre nach klassisch britischem Mehrheitswahlrecht. Von 1954-84 regierte die People's United Party (PUP), die sozialdemokratisch orientierte Partei mit ueberwiegend katholischer Anhaengerschaft. Ihr Premierminister, George C. Price, praegte den Staat und fuehrte ihn in die Unabhaengigkeit. Die United Democratic Party (UDP), die liberal-konservative Partei mit vielen protestantischen Mitgliedern und Waehlern, gewann erstmals im Dezember 1984 die Wahlen, aber ihr Fuehrer Manuel Esquivel bekleidete nur fuenf Jahre das Amt des Premiers. Die Wahlen vom September 1989 konnte wiederum die PUP fuer sich entscheiden. Die Wahlen von 1994 gewann wieder die Partei der UDP. 1998 gewann erneut die PUP mit dem jetzigen Premierminister Said Mousa fuer weitere 5 Jahre die Wahlen. Belize besteht aus sechs Verwaltungsdistrikten (Cayo, Corozal, Orange Walk, Stann Creek, Toledo und Belize City). Die groesste Stadt des Landes, Belize City, wird von einem neunkoepfigen City Council verwaltet, die anderen Distrikte jeweils von einem siebenkoepfigen town board. Hauptstadt ist Belmopan |
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